Über mich

Hildegard Stodt – Coachin für außergewöhnliche Lebenswege

Ich begleite Menschen in persönlichen und beruflichen Umbrüchen – mit Klarheit, Erfahrung und einem tiefen Verständnis für Lebenswege, die nicht gerade verlaufen, belastende Erfahrungen und Neuorientierung.

Eine Geschichte, die mich geprägt hat

Als ich 2004 begann Geschichten zu schreiben, ahnte ich nicht, dass ich mit der ersten veröffentlichten Kindergeschichte „Seltsame Ferien“ eine Metapher für die vielen Leben schrieb, die mir in meiner Tätigkeit als Coachin noch begegnen würden.

Diese Kurzgeschichte hat sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen Bestandteil meiner Arbeit entwickelt, Sie dient als metaphorischer Ausgangspunkt für Orientierung und Selbstentwicklung — und bildet die Grundlage für das Workbook, das ich Ihnen schenke, wenn Sie meinen Newsletter abonnieren.

Krummer Lebensweg – ganz normal

Immer wieder wurde ich auf meinem Lebensweg durchgerüttelt, so dass bis heute ein Lebensweg entstand, der sich durch mein Sein mäandert.

Der frühe Tod meiner Eltern war dabei der erste große Bruch – ein stiller Meilenstein, der mich gelehrt hat, wie aus Schmerz Klarheit wachsen kann und aus Ohnmacht Selbstermächtigung.

Wann es war, kann ich heute nicht mehr sagen, aber irgendwann erkannte ich, dass alles genau richtig war, wie es war – jeder Umweg, jeder Meilenstein, jede Erfahrung – weil ich fühlte, ich bin am richtigen Ort und das zur rechten Zeit. Alle Wege, die ich gegangen bin, ob freiwillig oder vom Schicksal angestoßen, alle Narben, die ich auf der Haut, aber auch auf der Seele trage, haben sich zu einem wunderschönen Bild zusammen gefügt – zu meinem Leben. Und in diesem Leben begleitet mich stets ein Gedanke:

„Zu wissen, dass auch nur ein einziges Leben leichter geatmet hat, weil du gelebt hast – das bedeutet Erfolg.“ Ralph Waldo Emerson

Was ich tue

Heute arbeite ich schon viele Jahre als angestellte Coachin für Menschen, die vom Leben geschüttelt worden sind – Menschen mit Brüchen im Lebenslauf, belastenden Erfahrungen und dem Wunsch nach Neuorientierung. Ich arbeite im Bereich SGB II und III. In meinem angestellten Coaching‑Kontext stoßen meine Klient*innen und ich oft auf Strukturen und Vorurteile, die Entwicklung erschweren. Daher habe ich beschlossen meine berufliche und persönliche Expertise freiberuflich denen an die Seite zustellen, die Umbrüche erlebt und Kämpfe überlebt haben. Ich möchte da begleiten, wo die Sicht noch durch den Nebel von Selbstzweifeln, Glaubenssätzen und Ängsten verschleiert ist.

Wie ich tue, was ich tue

Schon lange bevor ich als Coachin für Lebensumbrüche gearbeitet habe, war Sprache mein Werkzeug. Ich habe Kurzgeschichten veröffentlicht und über ein Jahr lang war ich als Texterin tätig. Schreiben war für mich immer mehr als ein Hobby – es war eine Möglichkeit, innere Prozesse sichtbar zu machen und Menschen über Bilder und Metaphern zu erreichen.

Heute fließt diese Erfahrung direkt in meine pädagogische Arbeit ein. Ich begleite Menschen in persönlichen und beruflichen Entwicklungsphasen und nutze dabei oft erzählerische Elemente: Bilder, Symbole, kleine Geschichten, die helfen Abstand zu gewinnen und die eigene Situation aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Für mich gehören Coaching und Schreiben zusammen: Beides schafft Räume, in denen Menschen sich selbst besser verstehen und neue Wege entdecken können.

Wertschätzende Ansprache

In meiner Arbeit verwende ich grundsätzlich die Sie‑Form. Sie schafft Respekt, Klarheit und eine professionelle Begegnung auf Augenhöhe. Menschen (besonders auch die mit Migrationshintergrund) erleben im Alltag immer mal wieder, dass das Du nicht als Einladung gemeint ist, sondern abwertend oder grenzüberschreitend eingesetzt wird. Das Sie setzt dem etwas entgegen: Es wahrt Würde, schützt Grenzen und eröffnet einen Raum, in dem Entwicklung möglich ist. Ob sich später ein Du ergibt, zeigt sich im Verlauf der Zusammenarbeit – wenn es für beide Seiten stimmig ist.

Mein Handwerkszeug

In meiner Begleitung nutze ich unterschiedliche Zugänge – je nachdem, was ein Mensch in seinem Umbruch braucht. Dazu gehören:

Innere & biografische Arbeit

  • Biografisches Arbeiten – Linien, Brüche und Wendepunkte sichtbar machen
  • Innere Bilder & Symbolarbeit – das würdigen, was sich zeigt
  • Ressourcenarbeit – das stärken, was schon da ist
  • Fragen, die Tiefe öffnen – nicht um zu analysieren, sondern um Klarheit wachsen zu lassen
  • Rituale & kleine Übergänge – Wandel markieren und verankern
  • Stille & Präsenz – manchmal ist das Wesentliche das, was nicht gesagt wird

Körper & Energie

  • Körperwahrnehmung – spüren, wo etwas eng wird und wo Raum entsteht
  • Meridian‑Energie‑Klopfen nach Ingrid Schlieske – energetische Blockaden lösen und emotionale Balance unterstützen

System & Orientierung

  • Aufstellungen – innere Dynamiken sichtbar machen, indem Themen einen Platz im Raum bekommen
  • Numerologische Impulse – Zahlen als Spiegel innerer Themen

Hinweis: Meine Begleitung ist nicht therapeutisch und ersetzt keine Psychotherapie oder heilkundliche Behandlung.